Heinrich Hellendorn

  • Was Heinrich tat, bevor er nach Mitraspera kam, wissen nicht viele. Doch vor gut 5 Jahren wurde er zusammen mit 2 Gefährten vom damaligen Süddiplomat Marius Menzen als Söldner & Leibwache angeheuert. Dieser neue Kontinent mit seinen vielen Geschichten, reichhaltiger Historie und sagenumwobenen Persönlichkeiten hinterliessen direkt einen grossen Eindruck bei ihm und so versuchte er, während den Besuchen seines Auftraggebers bei anderen Leuten, so viel Informatives von den Gesprächen aufzuschnappen, wie nur möglich. Gross half es nicht, die Materie war dann doch sehr kompliziert, und die Namen erst... Da würde er sich erstmal dran gewöhnen müssen. Über die kommenden 4 Jahre lernte er viel von Marius, und sein Zugehörigkeitsgefühl zum Goldenen Reich wurde stärker - mit jedem Schicksalsschlag, den das Siegel erleiden musste, jedem Lied, das beim Lagerfeuer zu Gitarrenspiel gesungen wurde und jedem Freund, den Heinrich im Süden dazugewann.

    Ein paar Dinge änderten sich, ein paar Dinge blieben gleich für ihn. Hatte er nach seiner Ankunft in Mitraspera kein Spitzohr auch nur aus den Augen gelassen, sind ihm einige dieser inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Das grosse Mundwerk und das unglaubliche Geschick, im richtigen Moment die falschen Worte zu benutzen, die hatte man ihm aber noch nicht austreiben können. (Auch munkeln böse Zungen, dass es eine Person im Goldenen Reich gibt, vor der Heinrich seit 4.5 Jahren mehr Angst hat, als vor jedem Feind. Dies scheint sich auch nicht geändert zu haben)

    Nach einigen zusammen bestrittenen Feldzügen unterstützte Heinrich bei den Archontenprüfungen zur Nachfolge Kjeldors die beiden Ritter Alexij und Konstantin, denen er schon in viele Schlachten gefolgt war. Dass letzterer jedoch etwas im Schilde führte, hatte Heinrich nicht mitbekommen. Als Konstantin am Tag nach der Erhebung Eurestes' Heinrich das Angebot machte, ob er ihm nicht als Knappe dienen wollte, war dieser sehr überrumpelt und wusste erstmal nicht, was er sagen wollte. Nach einer kurzen (oder vielleicht auch längeren) Bedenkzeit nahm er an, wohlwissend, dass er ab jetzt einen ziemlich viel strengeren Auftraggeber hatte. Und so bemüht sich Heinrich aktuell, die Gepflogenheiten, Tischmanieren, Verhaltensregeln und Titel des ganzen Adelskrams zu lernen, was mitunter auch gelingt, wenn auch langsam. Aber es gibt noch eine Menge zu lernen.

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