Die Feste Ignistrutz

  • Beschreibung der Feste Ignistrutz und die sie umgebenden Ländereien.
    Aufgrund der wenigen Flüssen und Seen entlang der westlich gelegenen Grenze zum Untoten Fleisch sollen die auslaufenden Hügel des Gebirges der Burg Ignistrutz als Standort dienen. Da es entlang der Grenze bis zum heutigen Tage wenig bis gar keine Bollwerke gegen das Untote Fleisch gibt, so bietet eine Höhenburg, zwecks Ermangelung anderem naturgegeben Schutzes wie Flüsse oder Seen, hier die beste Alternative. Zwar stellt das ansteigende Gelände welches uns Terra in Hülle und Fülle bereitstellt, das vielleicht größte Hindernis dar, können doch schon bei leichten Anstiegen Wagenpferde nur noch einen Teil dessen bewegen was in der Ebene möglich ist. Im Gegenzug wird die Burg jedoch auch für Feinde schwerer zu erreichen, ja für Belagerungsgerät fast unmöglich.

    Nähern wird man sich der Burg Ignistrutz lediglich von einer Seite der beiden nah aneinander liegenden Hügelkuppen über einen sich leicht den Hang hochschlängelden Pfad können. Der Weg zur Burg soll vor dem Torhaus der Vorburg enden, einem kleinen Durchgang in der Mauer, über dem direkt ein Wachhaus liegt, vom dem auch Feinde beschossen und beworfen werden können, die sich im Torbogen vor dem eigentlichen hölzernen Tor versammelt haben.

    Des Weiteren wird die ummauerte Vorburg ein Gesindehaus mit Lageräumen sowie die Stallungen umfassen - doch hier sind fast ausschließlich Reittiere und kaum Kutschpferde zu finden. Von der eigentlichen Hauptburg wird dieser Teil planmäßig noch einmal durch einen tiefen natürlichen Graben zwischen den beiden Hügelkuppen abgetrennt, der für die Bauarbeiten mit einer Holzbrücke und später mit einer Zugbrücke überwunden wird.

    Die Hauptburg schließlich wird zur Gänze ummauert und soll hoch über den Fels hinausragen, sieht man sich doch an keiner Stelle einem Gebäude mit weniger als zwei Stockwerken gegenüber. Der hohe Turm von Ignistrutz, so sieht es der Plan des Baimeisters vor, soll gar drei Stockwerke zählen und einen guten Blick auf die nördlich liegenden Wälder und das sich im Westen befindende Grenzland gestatten.

    Der Innenhof der Burg wird, wie von Terra vorgegeben, seinerseits leicht ansteigen, bis schließlich, am Nordrand der Burg, der höchste Punkt der Feste erreicht wird. Hier erhebt sich der Palas, dem die Gemächer der Oberen, die Bibliothek, Schreibzimmer und weitere kleinere Räumlichkeiten befinden. Neben den Stuben der Ordensbrüder und dem Novizenflügel soll es jedoch einen Raum, der besondere Aufmerksamkeit verdient: Der Große Saal. Mit seiner Größe von etwa zwanzig auf dreißig Schritt wird er dank einer besonderen Konstruktion des Architekten ohne stützende Säulen auskommen, was ihm mit seinen drei Kaminen eine besondere Weitläufigkeit, sei es für wichtige Verhandlungen oder beim Tanz, verleiht. Über dem Saal werden die Zimmer für Gäste, Boten oder Reisende welche sich nach Ignistrutz begeben liegen.


    Feste und Siedlung Ignistrutz im Jahr 15 n.d.E.

    Seit Beginn der Arbeiten vor etwas mehr als 2 Jahren hatte der Orden sein Bau- und Siedlungskonzept mehrmals angepasst und würde es wohl noch einige mal mehr tun müssen. In jedem Fall waren die Diemensionen der Feste nun deutlich großzügiger bemessen als zuvor, denn die Topographie war vor Ort günstig für eine solche Feste und Baumaterialien konnten in ausreichender Menge selbst abgebaut oder durch die Einbindung in den Handel schnell und einfach beschafft werden. Die Arbeitskräfte reichten für den Moment zwar bequem aus und die Versorgung durch die wiederbewirtschafteten Güter im Umland war umfassend, wenn nicht sogar üppig - das blieb von der baldigen Ernte abhängig.

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